In einem daheim eingerichteten Kinoraum hängt an der Wand eine Leinwand, davor stehen zwei Sofas.
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Heimkino einrichten: Das brauchen Sie für gutes Bild und guten Sound

Arne Schätzle

Streamingdienste, Blu-ray-Discs, Mediatheken – das üppige Angebot an Filmen auf allen Kanälen lädt dazu ein, es jederzeit entspannt zu Hause zu geniessen. Mit sattem, klarem Sound und grossem, gestochen scharfem Bild ist das Filmvergnügen perfekt. Wir verraten Ihnen, mit welchen Komponenten Sie das Kinofeeling in die eigenen vier Wände holen.

Diese Komponenten brauchen Sie für Ihr Heimkino

Egal, ob Sie sich für High-End-Geräte entscheiden oder schlicht funktionales Equipment bevorzugen – zu einem vollwertigen Home Cinema gehören in jedem Fall folgende Geräte:

  • Beamer
  • Leinwand
  • Soundsystem (AV-Receiver und Lautsprecher)
  • Bildquelle: Satelliten- oder Kabelreceiver, DVD- beziehungsweise Blu-ray-Player, Computer oder Streaming-Media-Adapter

Den richtigen Raum fürs Heimkino finden

An erster Stelle steht die Entscheidung, welchen Raum Sie als Heimkino einrichten wollen. Meist gibt es hier nur zwei Optionen: Entweder richten Sie für das Home Cinema einen eigenen Raum ein oder Sie rüsten im Wohnzimmer auf. Technisch macht es keinen grossen Unterschied, für welche Lösung Sie sich entscheiden. Einen gesonderten Raum für das Heimkino können Sie dauerhaft für Kinoabende einrichten: mit Sesseln, Liegefläche, Popcornmaschine, Bar und vielem mehr. Aber auch im Wohnzimmer können Sie mit dem richtigen Equipment Kinofeeling daheim erleben.

In diesem Zimmer ist eine Leinwand für den Heimkinoabend aufgebaut, an der Decke ist ein Beamer montiert, links steht ein Töggelikasten, vorne im Bild ist eine Couch zu sehen.

Fast wie früher: Die Leinwand auf einem dreibeinigen Stativ lädt zum Kinoabend daheim –kein Vergleich zu modernen Home Cinema Systemen.

Grundsatzentscheidung: Beamer oder Fernseher?

Die nächste Grundsatzfrage lautet: Beamer oder Fernseher? Zwar hat mit der Einführung der Flachbildschirme die durchschnittliche Bildschirmdiagonale zugenommen, sodass auch Grössen von 85 Zoll, also über zwei Meter, nicht unüblich sind. Aber für viele Kinofans gehört zum Original-Heimkinofeeling als wesentliche Komponente immer noch die Leinwand – und die bespielt nun mal ein Beamer und nicht der Fernseher.

So optimieren Sie Leinwand und Lichtverhältnisse

Wenn Sie sich für einen Beamer entscheiden, sind die Lichtverhältnisse im Zimmer essenziell. Eigentlich klar: je dunkler der Raum, desto besser das Bild. Da die Kinoleinwand, auf die der Beamer sein Bild projiziert, alle Lichtquellen im Raum reflektiert, ist es wichtig, den Raum so gut wie möglich abzudunkeln. Wenn Sie beispielsweise ein dauerhaftes Heimkino in einem fensterlosen Raum im Keller einrichten, erzielen Sie, was das Bild betrifft, bessere Ergebnisse. Im abgedunkelten Wohnzimmer hingegen gibt es immer noch irgendeine Lichtquelle, die durchdringt. Aber auch dort können Sie mit hochwertigen Komponenten eine sehr gute Bilddarstellung erreichen.

Insbesondere im Sommer werden Sie eine zusätzliche Verdunklung für Ihr Kino benötigen. Hier helfen Jalousien, Verdunklungsrollos oder lichtundurchlässige Vorhänge, um das Tageslicht auszusperren. Hundertprozentig schafft das allerdings keine Abdunklung. In diesen Fällen kitzelt eine sogenannte Gain-Leinwand noch ein paar Prozentpunkte mehr heraus: Mit einer speziellen Silberbeschichtung versehen, zeigt sie auch dann ein akzeptables, kontrastreiches Bild, wenn der Raum nicht komplett verdunkelt wird.

Und was passiert mit der Leinwand, wenn sie gerade nicht in Gebrauch ist? Bestimmt können Sie ausserhalb der Kinozeiten leicht auf ein 2,5 Meter x 1,5 Meter grosses Rechteck an der Wand verzichten. Mit einer versenkbaren Leinwand, die Sie bei Bedarf einfahren, lösen Sie diese Aufgabe ebenso einfach wie elegant. Diese Leinwände gibt es in kostengünstiger vollmechanischer Ausführung oder elektrisch, per Fernbedienung steuerbar. Das Bildformat der Leinwand sollte nach Möglichkeit dem Projektionsformat des Beamers entsprechen, in der Regel also dem Filmformat 16:9.

Heimkino: Wie gross muss der Raum sein?

Wer sich die Mühe macht, ein Heimkino einzurichten, bevorzugt in der Regel ein Grossbild. Für echtes Kinofeeling im Wohnzimmer braucht es eine Bildschirmbreite von mindestens zwei Metern, besser noch 2,5 Metern. In Ihr Wohnzimmer passt auch eine 4 Meter breite Leinwand? Warum nicht. Allerdings braucht der Beamer auch einen bestimmten Abstand, um ein Bild dieser Grösse zu produzieren.

In einem Wohnzimmer hängt vor einer Wand eine Leinwand, neben dem Fenster hängt ein Verdunklungsvorhang, an der Decke ein Beamer, im Vordergrund steht eine Wohnlandschaft aus Sofa und Wohnzimmertisch.

Auch im Wohnzimmer können Sie einen gemütlichen Heimkinoraum einrichten. Sie benötigen allerdings eine gute Verdunklung für den optimalen Filmgenuss.

Um den Zusammenhang von Bildgrösse und Abstand des Beamers zur Leinwand zu berechnen, benötigen Sie das Projektionsverhältnis. Es bezeichnet das Verhältnis zwischen der Bildgrösse und dem Abstand des Beamers zur Leinwand. Beamer mit einem Projektionsverhältnis von 1,5:1 werfen demnach ein Bild mit einer Diagonale von 1,0 Meter auf die 1,5 Meter entfernte Leinwand.

Welcher Beamer ist der richtige fürs Heimkino?

Es gibt zwei Arten von Beamern: LCD- und DLP-Beamer. Ihr Unterschied besteht in der Technik, wie das Bild erzeugt wird. Interessant ist für den Nutzer aber vor allem die Bildqualität. Der DLP-Beamer punktet im Vergleich zum LCD-Beamer vor allem mit einem satten Schwarz und hervorragenden Kontrasten, hat allerdings Probleme mit der Darstellung schneller Bewegungen. Die LCD-Technik dagegen stellt dunkle und helle Farbtöne auch bei schnellen Bewegungen fein abgestuft dar. Der Kontrast allerdings ist niedriger als bei der DLP-Technik. Dennoch sind LCD-Beamer am besten für die Projektion von Filmen geeignet.

Daneben sollte sich ein Beamer auch flexibel aufstellen und optimal in den Raum und das vorhandene Interieur integrieren lassen. Projektoren, die für den Wohnraum optimiert sind, verfügen über einen grossen Zoombereich und eine ebenso leise wie effiziente Belüftung. Auch bieten gute Wohnzimmerbeamer spezielle TV-Modi, beispielsweise einen kontrast- und farboptimierten Kinomodus für die Filmwiedergabe sowie spezielle Helligkeitsmodi, die besonders viel Licht zur Verfügung stellen.

Hochwertige Optik für das perfekte Bild

Setzen Sie bei der Optik auf eine hochwertige Ausführung – es lohnt sich: Gute Objektive sind in der Regel mit einer optischen Lens-Shift-Funktion ausgestattet. Diese Funktion sorgt dafür, dass das Bild nicht verzerrt, auch wenn das Gerät nicht frontal auf die Leinwand ausgerichtet ist. Ohne Korrektur führen Positionen unter dem Wohnzimmertisch, seitlich von der Leinwand oder unter der Decke zur sogenannten Trapezverzerrung. Um diesen Effekt zu verhindern, lässt sich das Objektiv bei Geräten mit Lens-Shift-Funktion in der Höhe und zumeist auch seitlich verschieben.

Was die mögliche Maximalauflösung betrifft, so sind Sie mit einem Full-HD-Beamer mit einer Maximalauflösung von 1920 x 1080 Pixeln in der Regel bestens bedient. Diese Auflösung kommt auch bei einer handelsüblichen Blu-ray-Disc zum Einsatz.

Daneben werden auch 4K-Beamer mit 4096 × 2160 Pixeln angeboten. Filme in passender Auflösung finden Sie beispielsweise auf Ultra HD Blu-rays mit 3840 × 2160 Pixeln. Zum Abspielen benötigen Sie dann allerdings einen Ultra-HD-Blu-ray-Player, denn herkömmliche Blu-ray-Player können mit dem neuen Format nicht umgehen. Auch Streamingdienste wie Apple TV+ oder Netflix setzen inzwischen verstärkt auf 4K-Inhalte, ebenso wie YouTube und Amazon Prime Video.

Für das kleine Kino: Kurzdistanz- und Ultradistanzbeamer

Ist der Raum klein, bietet sich ein Kurzdistanzbeamer an. Die Beamer dieser Bauart besitzen eine extrem stark gebogene Linse und ein anderes Projektionsverhältnis als herkömmliche Beamer. Das funktioniert entweder über Weitwinkelobjektive oder einen Spiegel. Mit einem solchen Gerät ist es möglich, ein Bild von 100 Zoll (2,54 Meter) aus nur knapp einem Meter Entfernung zu produzieren.

Kurzdistanzbeamer eignen sich durch die geringe Distanz zur Leinwand besonders gut in sehr kleinen Räumen. Sie besitzen im Gegensatz zu herkömmlichen Projektoren ein Projektionsverhältnis mit einem Wert von weniger als einem Meter. Ein Gerät mit dem Faktor 0,8 kann bereits aus einer Entfernung von 0,8 Metern ein Bild mit der Diagonale von 1,0 Meter auf die Leinwand werfen. Beim Ultrakurzdistanzbeamer genügt bereits ein Abstand von deutlich unter einem Meter zur Projektionsfläche, um sogar ein 2,5 Meter grosses Bild auf die Leinwand zu projizieren.

Achten Sie auch hier auf die Qualität des Beamers: Einfache Modelle unter 1000 Franken kommen oft mit billigen Objektiven oder Spiegeln. Das führt zu Unschärfe, Verzerrungen und abgedunkelten Ecken. Am besten lassen Sie sich das Gerät vor Ort vorführen.

So positionieren Sie Leinwand und Projektor

Früher, für den Diaabend mit Freunden und Familie, stand die Leinwand auf einem dreibeinigen Stativ. Heute montieren Sie die Roll-Leinwand einfach an der Decke, um sie bei Bedarf per Fernbedienung herunterzulassen. Dafür ist es auch nicht notwendig, eine ganze Wand freizuhalten, denn mit passendem Abstand lässt sich die Leinwand auch vor Bildern, Regalen oder Schränken positionieren.

Bei der Beamerpositionierung bieten alle Modelle in der Regel die Wahl zwischen Deckeninstallation oder Tischaufstellung. Besonders verbreitet ist die feste Deckenmontage mit Halterung. So ist der Beamer dauerhaft optimal ausgerichtet. Zwar ist er somit jederzeit sichtbar, viele Heimkinobeamer sind allerdings in ansprechenden Designs und Farben erhältlich. Wenn der Beamer an der Decke dennoch stört, können Sie ihn in einem Regal, im Schrank oder unter dem Tisch platzieren.

Im Vordergrund steht ein grosses Sofa, rechts vor dem Sofa ist eine grosse Leinwand angebracht, an der Decke ist ein versteckter Beamer zu sehen.

Für echtes Kinofeeling im Wohnzimmer braucht es einen grossen Bildschirm. Mit einem Kurzdistanzbeamer können Sie auch dann ein grosses Bild erzielen, wenn der Beamer nah an der Leinwand steht.

Heimkino: Woher kommt das Bild?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Fernsehern verfügen Projektoren nicht über interne TV-Tuner. Sie beziehen ihr Bild über digitale oder analoge Bildeingänge (HDMI, VGA, Composite etc.). Ein Projektor ist daher grundsätzlich auf externe Bildquellen wie Satelliten- oder Kabelreceiver, DVD- oder Blu-ray-Player, Computer, Tablets oder Spielkonsolen angewiesen. Filme und Videos lassen sich aber auch über den vorhandenen Smart-TV oder eine Set-Top-Box übertragen.

Da Streamingdienste nicht über Satelliten- oder Kabelreceiver zu empfangen sind, ist dafür ein Internetanschluss nötig. Äusserst praktisch sind da TV-Sticks für Laptops – wie Amazons FireTV-Stick –, die den Beamer mit wenig Aufwand zum Smart-TV macht. Mittlerweile gibt es sogar Beamer, die selber smart sind, also Apps nutzen können. Diese Beamer bieten die Möglichkeit, direkt auf die Apps der Streamingdienste zuzugreifen, was eine externe Komponente erspart.

Das Ohr sieht mit: Der optimale Ton im Heimkino

Tatsächlich sind Ton und Klang von Heimkinoanlagen ein Kapitel für sich – wenn nicht sogar ein ganzes Buch. Selbst wenn der Beamer einen eingebauten Lautsprecher mitbringt, für ein hochwertiges Heimkinosystem eignet sich der akustische Output nicht; die meisten Modelle verzichten daher auch auf interne Lautsprecher. Für den Ton benötigen Sie deshalb externe Verstärker und Lautsprecher.

In einem Wohnzimmer ist ein grosser Flachbildschirm an der Wand befestigt, darunter sind Lautsprecher zu sehen.

Der richtige Sound für den perfekten Kinoabend: Nicht nur das Bild muss stimmen, auch die Lautsprecher tragen nachhaltig zum Kino-Erlebnis bei.

Natürlich können Sie Ihren Beamer an vorhandene Lautsprecher der Stereoanlage anschliessen. Um Surround Sound zu erreichen, empfiehlt sich allerdings ein eigenes Soundsystem, eine Zusammenstellung aus Multiroom-Lautsprechern. Denn veritabler Kinosound ist vor allem vom räumlichen Klang geprägt.

Je mehr Komponenten ein Soundsystem mitbringt, desto differenzierter ist der Klang, da umso mehr Tonspuren verarbeitet werden können. Gekennzeichnet werden diese Heimkinosysteme mit zwei Ziffern, die durch einen Punkt getrennt sind. Die erste Ziffer entspricht der Anzahl der Lautsprecher, die für den Raumklang verantwortlich sind, die zweite der Anzahl der Subwoofer. Hat ein Heimkinosystem beispielsweise fünf Lautsprecher und einen Subwoofer, spricht man von einem 5.1 Heimkinosystem.

Folgende Heimkinosysteme gibt es:

  • 2.1 Heimkinosystem: 2 Frontlautsprecher + 1 Subwoofer
  • 5.1 Heimkinosystem: 2 Frontlautsprecher + 2 Rücklautsprecher + 1 Centerlautsprecher + 1 Subwoofer
  • 7.1 Heimkinosystem: 2 Frontlautsprecher + 2 Seitenlautsprecher + 2 Rücklautsprecher + 1 Centerlautsprecher + 1 Subwoofer
  • 9.1 Heimkinosystem: 2 Frontlautsprecher + 4 Seitenlautsprecher + 2 Rücklautsprecher + 1 Centerlautsprecher + 1 Subwoofer

Heimkinosound ohne Kabel

Für Surround Sound benötigen Sie mindestens ein 5.1 Heimkinosystem mit sechs Lautsprechern, am besten kabellos. Dabei sendet das System die akustischen Signale über Bluetooth an die Lautsprecher. Das ermöglicht Ihnen maximale Freiheit bei der Platzierung der Boxen und verhindert unschöne Kabel, die im Raum liegen oder fachmännisch verlegt werden müssen. Die Rücklautsprecher werden seitlich hinter dem Zuschauer, die Frontlautsprecher links und rechts neben Leinwand oder Fernsehgerät aufgestellt. In der Mitte platziert gibt ein Centerlautsprecher die Sprache aus. Für voluminöse Tiefen und Bässe benötigen Sie einen Subwoofer. Da das menschliche Ohr niedrige Frequenzen nicht orten kann, ist die Position des Subwoofers beliebig.

In der Regel ist ein 5.1 Heimkinosystem für Räume bis 20 Quadratmeter ausreichend. Die Einstiegsklasse – das 2.1 Heimkinosystem – eignet sich zur Unterstützung des Fernsehsounds in sehr kleinen Räumen. Allerdings fehlt hier, ebenso wie bei Soundbars, das räumliche Klangerlebnis. Bei grösseren Räumen lohnt es sich, über ein 7.1 Heimkinosystem nachzudenken. Allerdings unterstützen nicht alle Filme 7.1 oder gar 9.1 Tonspuren. Somit lässt sich die Anlage oft nicht voll ausnutzen. Daher ist auch das 9.1 Heimkinosystem in den meisten Fällen überdimensioniert und nicht notwendig.

Ob Regallautsprecher oder stehend am Boden, alle Boxen sollten nicht verdeckt aufgestellt sein, denn Gegenstände vor den Lautsprechern dämpfen den Sound und beeinträchtigen das Klangerlebnis. Allerdings gilt auch zu Hause, was in allen Kinos zum Standardinterieur gehört: Ein plüschiger Teppichboden sorgt nicht nur für gemütliches Ambiente, er dämpft auch den Hall, der umso präsenter ist, je grösser der Raum.

Fazit: Nun haben Sie alle Informationen, um in Ruhe Ihr eigenes Heimkino zu planen. Die letzte Herausforderung lautet, die passende Popcornmaschine für Ihr Heimkino zu finden. Aber vielleicht setzen Sie bei der Zubereitung der Snacks ganz auf alte Schule: das Fett in einem Topf auf dem Herd erhitzen und die Maiskörner springen lassen. Wir wünschen viel Spass und vor allem gute Unterhaltung!

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