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Einrichtungstrends 2021: Das bringt das neue Jahr

Jana Janssen

2020 haben wir so viel Zeit zu Hause verbracht wie selten zuvor – 2021 sind wir daher besonders offen für etwas frischen Wind in den eigenen vier Wänden. Gut, dass mit dem neuen Jahr auch viele neue Trends kommen. Hier lesen Sie, welche neuen Einrichtungstrends das Jahr 2021 bringt, was bleibt und was geht.

Aufnahme eines Wohnzimmers, das mit erdigen Farbtönen und Möbeln aus Holz gestaltet ist.
© Getty Images

In diesem Artikel

Das kommt: neue Trends

Sind Sie bereit für Veränderungen in Ihrem Zuhause? Diese drei Trends sorgen für frischen Wind:

Stylefusion: Japandi

Japandi bringt 2021 zusammen, was vielleicht schon immer zusammengehört hat: fernöstliche Eleganz und skandinavische Coolness. Beide Welten eint ein unverkennbarer Minimalismus, der sich in klaren Linien, schlichten Formen und natürlichen Materialien niederschlägt. Kontraste bringen eine interessante Spannung in den Einrichtungstrend: Traditionelle Elemente wie japanisches Keramikgeschirr werden gemischt mit modernen skandinavischen Möbeln aus hellem Holz. Deko setzen Sie bei Japandi nur dezent ein. Typisch für den Stil sind Reispapierlampen, Keramikvasen sowie Kissen und Decken aus Wolle oder Leinen.

Neue Gemütlichkeit: Neon Room

Wer es 2021 etwas auffälliger mag, für den ist vielleicht der Einrichtungstrend Neon Room etwas. Knallige LED-Beleuchtung und bunte Neon-Leuchtschilder setzen Farbakzente in Wohn- und Schlafzimmer. Damit Sie es nicht zu bunt treiben, halten Sie die Einrichtung ansonsten am besten eher minimalistisch in Weiss- und Beigetönen. Nur von bunten LEDs und Neonlichtern beleuchtet wirken Ihre Räume dann sehr gemütlich.

Küchenregale als Hingucker

Im neuen Jahr investieren wir in hochwertiges und handgemachtes Geschirr zum Essen und Kochen, das wir stolz auf unseren Küchenregalen präsentieren. Der Trend geht 2021 zum offenen Küchenregal, das durch die hübschen Stücke zum Hingucker in der Küche wird. Handgemachte Kupfertöpfe und -pfannen, Tonteller aus der Keramikmanufaktur und bunte Wasser- und Weingläser gehören dabei zur Grundausstattung. Und auch die Zubereitung macht so besonders viel Spass.

Aufnahme einer Küchenzeile mit einem offenen Regal, in dem Gläser und Geschirr stehen.

2021 werden Küchenregale bestückt mit hübschem Geschirr und dekorativen Gläsern alle Blicke auf sich ziehen.

Das bleibt: zeitlose Klassiker

Aber im neuen Jahr ist nicht alles neu. Einige Design-Trends der vergangenen Jahre haben sich als zeitlos erwiesen. Auf diese drei können Sie weiterhin setzen:

Skandinavische Gemütlichkeit: Lagom

Zwar bekommt die skandinavische Gemütlichkeit mit dem Japandi-Stil 2021 ein Update. Der zeitlose Klassiker der schwedischen Inneneinrichtung Lagom wird aber dennoch nicht abgelöst. Für den minimalistischen Wohnstil sollten Sie sich auf das Wesentliche besinnen und auf natürliche Farben wie Beige, Grün und Braun sowie auf Materialien wie Holz, Baumwolle und Leinen setzen. Möbel und Textilien sollten langlebig und nachhaltig sein. Auch Licht spielt für den Lagom-Stil eine besondere Rolle: Grosse Fenster gelten als ideal.

Grünes Zuhause: Urban Jungle

Ein Stück Natur im Wohnzimmer: Zimmerpflanzen sehen nicht nur schön aus, sie sorgen auch für ein gutes Raumklima. Daher ist der Wohntrend Urban Jungle auch aus 2021 nicht wegzudenken. Sie haben keinen grünen Daumen? Diese Ausrede lassen wir in diesem Jahr nicht mehr gelten, denn auch für Neulinge gibt es geeignete, pflegeleichte Pflanzen – und nein, wir denken da nicht an einen Kaktus. Trendpflanzen wie Bogenhanf, Fensterblatt (Monstera) und Korbmarante (Calathea) brauchen nicht viel Pflege und werten jeden Raum auf.

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Ein Hauch Romantik: Trockenblumen

Trockenblumen haben im vergangenen Jahr ihr verstaubtes Image abgelegt und kommen 2021 mit neuen Deko-Ideen. Egal, ob als Strauss, Kranz oder Bild im Rahmen – die getrockneten Pflänzchen versprühen romantisches Boho-Flair. Auch DIY-Fans kommen dabei auf ihre Kosten. Das Trocknen, Pressen und Arrangieren hübscher Bouquets geht mit den richtigen Pflanzen nämlich ganz einfach.

Das geht: Ungemütlichkeit ade

Aber Trends kommen nicht nur, sie gehen auch – das gehört zum Lauf der Dinge. Diese ehemaligen Trends lassen wir im alten Jahr zurück:

Spiegelnde Möbelfronten

Möbel mit Hochglanzfronten oder Glastische lassen einen Raum grösser und heller wirken . Sie sind modern – aber auch kalt. 2021 setzen wir daher lieber auf dekorative Spiegel, um den gleichen Effekt zu erzielen. So sorgen Sie nicht nur für besseres Licht in Ihren Räumen, sondern schaffen gleichzeitig Hingucker an Ihren Wänden.

Harte Kontraste: Einrichtung in Schwarz-Weiss

Der monochrome Black-and-White-Stil wirkt wie ein Gegenentwurf zu Japandi und Lagom. Die harten Kontraste sind wenig einladend und passen daher nicht zum Motto, das uns 2021 begleiten wird: mehr Gemütlichkeit. Setzen Sie Kontraste daher lieber wohldosiert ein und gestalten Sie eher weich, indem Sie helle und dunkle Töne derselben Farbfamilie kombinieren. Das wirkt viel harmonischer.

Aufnahme eines grossen Wohnzimmers, das komplett in schwarz-weiss gehalten ist.

Komplett in schwarz-weiss gehaltene Wohnräume können kühl wirken.

Zuhause im Fabrik-Flair: Industrial Look

Der Industrial Look ist geprägt durch Regale aus umfunktionierten Metallrohren, Möbel aus schwarzem Metall und dunklem unbehandeltem Holz sowie Deko-Elemente aus Beton. Vor allem Cafés haben den Stil in den vergangenen Jahren populär gemacht. Jetzt kommt so langsam die Sättigung. Denn wer es übertreibt, hat schnell ein kaltes, ungemütliches Zuhause. 2021 belassen wir die Industriemöbel daher lieber dort, wo sie hingehören – in Fabriken und Werkstätten.

Fazit: Nehmen Sie es leicht

Bei all den Trends, die jedes Jahr kommen und gehen, ist es gar nicht so einfach, immer den Überblick zu behalten. Nicht jeder Trend lässt sich in jedem Zuhause umsetzen. Nehmen Sie es also leicht und greifen Sie Trends auf, die Ihnen gefallen ­– lassen Sie aber auch ebenso einige vorüberziehen, mit denen Sie nichts anfangen können. Denn Trends sollen vor allem eines: Spass machen.

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