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5 stylische Saunatypen für zu Hause

Susanne Loacker

Träumen Sie auch von einer Wellnessoase zu Hause? Ohne Anreiseweg, ohne andere Menschen, einfach ganz nach Ihren Vorstellungen? Die gute Nachricht: Eine Sauna im eigenen Haus oder Garten ist gar nicht so kompliziert zu realisieren, wie es vielleicht den Anschein hat. Wir haben fünf stylische Saunatypen für zu Hause zusammengestellt. Schauen Sie doch mal, ob da nicht auch etwas für Ihre Wohnsituation dabei ist.

Eine Frau in einem weissen Bademantel liegt in einer Sauna.
© Getty Images

In diesem Artikel

1. Aussensauna: die Vielfältige

Kaum zu glauben, wie viele verschiedene Saunatypen es gibt. Von rustikal bis edel, von vergleichsweise günstig bis ziemlich teuer. Und dann erst die Wahl der Innenausstattung. Zwei Pole der Aussensauna-Welt haben wir hier beispielhaft für Sie herausgesucht:

Die Fasssauna

Eine Fasssauna ist nicht nur praktisch, sondern sieht auch richtig rustikal aus. Das ovale Saunahaus von FinnTherm liegt optisch irgendwo zwischen Blockhütte und Wohnmobil. Es ist 418 cm breit, je 240 cm hoch und tief, aus nordischer Fichte und kostet rund 5000 Franken. Das Saunahaus hat zwei Liegeflächen und bietet drei sitzenden Personen Platz. Vorsicht: Es wird ohne Vormontage geliefert.

Eine schneebedeckte Fasssauna steht in einer winterlichen Waldlandschaft.

Zum Saunen ein Fass aufmachen: so rustikal wie bei den Finnen.

Die Designsauna

Eine elegante Aussenverkleidung aus nordischer Fichte, eine grosse Glasfront, eine Terrasse aus wärmebehandelter Kiefer: Die Aussensauna Arti von creaSPA ist selbst ein Designobjekt und mit 245 cm Breite deutlich schmaler als die oben genannte Fasssauna. Sie kostet aber auch entsprechend. Die Preise für diese Sauna hängen stark von der Ausstattung ab. Um Ihnen aber eine grobe Einschätzung zu geben: Sie beginnen bei rund 30 000 Franken.

2. Infrarotkabine: die Praktische

Infrarotwärmekabinen oder kurz Infrarotkabinen haben eine lange Geschichte: Die erste Infrarotkabine wurde bereits 1891 von John Harvey Kellogg gebaut, zu dessen weiteren Erfindungen Erdnussbutter und Cornflakes gehören. Das Prinzip: Die Kabinen erwärmen den Körper nicht über heisse Raumluft wie die finnische Sauna, sondern über Infrarotstrahlung. Das bedeutet auch, dass sie keinen Wasseranschluss brauchen. Bei Top Whirlpool findet man Kabinen, die federleicht aussehen und fast als Designobjekt durchgehen. Der Einplätzer kostet hier rund 8000 Franken.

3. Dampfdusche: die Sanfte

Vielen Leuten ist ein Dampfbad lieber als ein Saunagang: Die Luftfeuchtigkeit ist höher, die Temperatur tiefer. Der deutsche Weltmarktführer Klafs mit Filialen in der Schweiz bietet für den privaten Gebrauch mit beschränkten Platzverhältnissen eine Dampfdusche an, die bis zu 48 Grad erreicht. Sie kann in der Ausführung (Glasmosaik, Naturstein, Feinsteinzeug) individuellen Wünschen angepasst werden. Preis je nach Ausführung.

In einem modernen, hellen Bad steht links eine Dampfdusche mit Sitzbank.

Dusche und Sauna in einem: Die Dampfdusche spart Platz. Die Temperatur ist etwas niedriger als in der Sauna. Zudem punktet die Dampfdusche mit höherer Luftfeuchtigkeit.

4. Dachschrägensauna: die unterm Dach

Wo soll die Sauna hinkommen? Die meisten denken reflexartig an den Keller. Doch auch im obersten Stock eines Hauses gibt es Ecken, die sich gut für einen Wellnessbereich nutzen lassen. Viele Hersteller bieten deshalb nicht nur normale Saunakabinen nach Mass an, sondern auch solche, die unter eine Dachschräge passen. Die Preise variieren je nach Grösse, Materialien und Aufwand. Erhältlich zum Beispiel bei Sanatherm Saunabad.

5. Elementsauna: die für Heimwerker

Ab 1300 Franken sind bei Hornbach diverse sogenannte Elementsaunen erhältlich. Man kann sie online bestellen, dann werden sie per Lastwagen geliefert – mit Bauanleitung, aber ohne Ofen und Ofenanschlusskabel, weil der Saunaofen nur von autorisiertem Fachpersonal angeschlossen werden darf. So ganz do it yourself gehts also doch nicht. Aber fast.

Eine Elementsauna im klassischen Design steht in einem holzvertäfelten Raum, daneben eine Liege für die Ruhephase nach dem Saunagang.

Fast wie im Wellnessbereich des Schwimmbads: eine Elementsauna im klassischen Design.

Fazit: Machen Sie es sich gemütlich.

Von der Infrarotkabine, die keinen Wasseranschluss benötigt, bis zur Dachschrägensauna: Wellness daheim ist auch in Wohnsituationen möglich, die auf den ersten Blick gar nicht dafür geeignet scheinen. Prüfen Sie doch mal unsere fünf stylischen Saunatipps. Vielleicht gilt dann ja auch bald bei Ihnen zu Hause: Entspannen Sie sich gut.

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